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Der Stuhltest: Informationen für Frauen

Foto von Patientin und Arzt in der Sprechstunde

Ein Stuhltest weist unsichtbare Blutspuren nach, die von Krebs oder im Darm stammen können. Wenn der Test solche Spuren findet, wird die Ursache durch eine Darmspiegelung abgeklärt. In Kombination mit der Darmspiegelung kann der Stuhltest nachweislich das Risiko verringern, an Darmkrebs zu sterben.

Der Stuhltest untersucht eine Stuhlprobe auf nicht sichtbare (medizinisch: okkulte) Blutspuren. Sie können auf oder Krebs hinweisen. Blut im Stuhl hat aber oft auch andere Ursachen, wie zum Beispiel eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis).

Stuhltests sind daher als Vortest gedacht: Ein auffälliger Stuhltest wird durch eine Darmspiegelung abgeklärt. Erst dadurch lässt sich feststellen, was die Ursache der Blutung ist. Einen Stuhltest in Anspruch zu nehmen, ist also vor allem dann sinnvoll, wenn man auch dazu bereit ist, sich bei einem auffälligen Testergebnis den Darm spiegeln zu lassen.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für immunologische Stuhltests. Sie haben die chemischen Stuhltests abgelöst, da sie genauer sind. Frauen zwischen 50 und 54 haben einmal im Jahr Anspruch auf einen Stuhltest, nach dem 55. Geburtstag alle zwei Jahre. Wenn ein Test Blutspuren findet, hängt das weitere Vorgehen vom Untersuchungsergebnis der anschließenden Darmspiegelung ab. Wenn bei der Darmspiegelung nichts Auffälliges gefunden wird, reicht es aus, die nächste Darmspiegelung zehn Jahre später machen zu lassen. Bis dahin ist auch kein weiterer Stuhltest nötig.

Wie läuft ein Stuhltest ab?

Wie zuverlässig ist der Stuhltest?

Mit welchen Ergebnissen ist zu rechnen, wenn man regelmäßig einen Stuhltest macht?

Senkt die regelmäßige Teilnahme am Stuhltest das Risiko für Darmkrebs?

Was ist von anderen Stuhltests zu halten?

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Aktualisiert am 14. Juli 2021

Nächste geplante Aktualisierung: 2025

Herausgeber:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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